Slowakei-Specials: Wildnis im Herzen Europas

Landschaft & Wildnis, Natur, Pflanzen, Tiere, Kultur, Menschen
Naturreisen – Hundewanderungen – Vogelkundliche Reisen – Botanische Wanderungen – Pilzwanderungen



Von: 13.02.2021
Bis: 20.02.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Schneeschuhwanderreise in dem Nationalpark Mala Fatra und der Orava-Region
FREI
Von: 20.02.2021
Bis: 27.02.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Schneeschuhwanderreise in dem Nationalpark Mala Fatra und der Orava-Region
FREI
Von: 24.04.2021
Bis: 01.05.2021
915€
pro Person, ein Hund 30 €, Einzelzimmerzuschlag EUR 150,- p.P., je weiterer Hund EUR 70,- / Woche.
Eine klassische Hundewanderung, mit allen Highlights, mit alten aber auch neuen Touren.
FREI
Von: 01.05.2021
Bis: 08.05.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Ornithologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
FREI
Von: 15.05.2021
Bis: 22.05.2021
0€
Dieser Termin ist für BUND-Reisen reserviert
FREI
Von: 29.05.2021
Bis: 05.06.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Ornithologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs)
FREI
Von: 05.06.2021
Bis: 12.06.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Mykhologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
Ausgebucht
Von: 12.06.2021
Bis: 19.06.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Mykhologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
FREI
Von: 19.06.2021
Bis: 26.06.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Ornithologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
FREI
Von: 26.06.2021
Bis: 03.07.2021
915€
pro Person, ein Hund 30 €, Einzelzimmerzuschlag EUR 150,- p.P., je weiterer Hund EUR 70,- / Woche.
Eine klassische Hundewanderung, mit allen Highlights, mit alten aber auch neuen Touren.
Ausgebucht
Von: 28.08.2021
Bis: 04.09.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Mykhologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
Ausgebucht
Von: 04.09.2021
Bis: 11.09.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Mykhologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
FREI
Von: 11.09.2021
Bis: 18.09.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
Naturreise in die westlichste echte Wildnis Europas, mit Schwerpunkten: Botanik, Mykhologie, Großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs).
Ausgebucht
Von: 18.09.2021
Bis: 25.09.2021
915€
pro Person, ein Hund 30 €, Einzelzimmerzuschlag EUR 150,- p.P., je weiterer Hund EUR 70,- / Woche.
Eine klassische Hundewanderung, mit allen Highlights, mit alten aber auch neuen Touren.
FREI
Von: 25.09.2021
Bis: 02.10.2021
0€
buchbar nur per http://www.bund-reisen.de/reise/naturreise-mala-fatra
FREI
Von: 09.10.2021
Bis: 16.10.2021
915€
pro Person. Einzelzimmerzuschlag 150 € / eine Woche
gebucht von einer geschlossenen Gruppe
Ausgebucht


 

 

TRULIK TRAVEL s.r.o.
Vlado Trulik
Stiavnik 1289
013 55 Slowakei
Mobil: 00421 908 948 917
info@vladotrulik.com
www.vladotrulik.com    

USt-ID: SK2023377048
Handelsregister: Obchodny register
Okresny Sud Zilina, Sro 55633/L

 

Wir garantieren Ihnen bei allen angebotenen Touren

  • eine professionelle, fachkundige örtliche Führung (mit Erklärungen zu Geologie, Fauna, Flora, Kultur, Geschichte, Menschen, Sprache, Kulinarischem)
  • eine hohe Authentizität in jeder Hinsicht und in allen gebotenen Programmpunkten (kulinarisch, kulturell)
  • die beste (volle) Verpflegung und kulinarische Genüsse mit landestypischen Spezialitäten, Wild, Fischen, Pilzen und Kräutern
  • landestypische Getränke – auch alkoholische – in bester Qualität (bis auf Getränk)
  • intensive Naturerlebnisse und eine Naturnähe, die Sie kaum irgendwo buchen könnten

 

Wichtig / zu berücksichtigen

  • Es ist selbstverständlich, dass bei allen Touren – selbst wenn sie speziell zoologische oder botanische Schwerpunkte haben – immer ein möglichst breites Spektrum an Erlebnissen und Erkenntnissen geboten wird. Jede Tour bietet unabhängig vom Titel einen breiten Querschnitt an Erlebnissen und die Touren sind trotz ihrer Spezifikation in den Inhalten und Art der Durchführung durchwegs vergleichbar.
  • Bestimmte Abläufe in der Natur, das Vorkommen mancher Arten und das Auftreten einiger Phänomene können von Jahr zu Jahr – zum Beispiel witterungsbedingt – recht unterschiedlich ausfallen. Obwohl die Planung der Touren nach bestem Wissen und Gewissen auf langjährigen Erfahrungen der besten Kenner dieser Region (Nationalparkranger) basiert, kann keine absolute Garantie für die Sichtung von bestimmten Wildtieren oder das Auffinden mancher Pflanzen oder Pilze zu einem bestimmten Zeitpunkt gegeben werden.
  • Das Programm ist so reichhaltig und das Naturerlebnis so intensiv, dass dennoch garantiert kein Teilnehmer unbefriedigt nach Hause kommen wird.
  • Da wir uns oft in wilder Natur bewegen und nicht in einem all inclusive-Resort oder in einem Wildpark, sind Flexibilität, Geduld und ein freundschaftlich-kollegialer Umgang mit den anderen Reiseteilnehmern und dem örtlichen Leiter wichtige Voraussetzungen für eine unvergessliche Tour.
  • Besonders wichtig für Wildbeobachtungen ist die Geduld. Wildtiere haben unvergleichlich bessere Sinne als wir Menschen. Sie nehmen uns wahr, lange bevor wir ihre Anwesenheit bemerken. Beobachtungen in freier Wildbahn unterscheiden sich grundsätzlich von jenen in Zoos und Wildparks. Der leiseste Laut kann bereits eine Fluchtreaktion auslösen.

 

Informationen

Vlado TRULÍK
Štiavnik 1289
013 55, Slowakei
web: www.truliktravel.com
e-mail: info@vladotrulik.com
mob.: 00421 908 948 917

 

Anreise

Die Anreise ist nicht im Preis enthalten und kann je nach Wunsch der Gruppe individuell erfolgen oder gemeinsam mit der Bahn, mit einem Bus oder mit PKW.

In der Regel reisen die Gäste privat per PKW an.

Die Adresse: 
Penzión Muráň Terchová – Štefanová č. 554,
Terchova 01306 Slowakei. 
gps: N 49.23548°   E 19.06624° oder   N 49°14.129′  E 19°3.975′

Anfahrt nach Mala Fatra – Stefanova

  …Pasau – Wien – Bratislava – Zilina – Terchová – Vrátna – Stefanová. (von Wien sind es max. 3,5 Stunden Autofahrt)
Terchova, ist das bekannteste slowakische Dorf. Das Dorf Teil Stefanova ist der Zielort und liegt 30 km von Zilina.
Zilina ist 4 größte Stadt der Slowakei und liegt in der nordwestlichen Ecke des Landes.
Also Zilina ist der Orientierungspunkt und auf den Straßenschilder erscheint sie gleich nach der Grenze, egal aus welcher Richtung man kommt.
Von Zilina (liegt auf der wichtigsten Bahnstrecke) aus ist Terchová leicht zu finden und gut angeschrieben. Man darf natürlich nicht ins Zentrum reinfahren, sondern bei Zilina durchfahren die Richtung Poprad halten, bis Terchova ausgeschrieben wird.
Terchova-Vysne Kamence fährt man durch und in Terchova biegt man 200 m nach der Kirche rechts Richtung Stefanova, Vratna ab. Nach 2 Km biegt man links nach Stefanová ab. Nach weiteren 2 Km fährt man trotz Einfahrtverbot ins Dorf rein und biegt noch 2 mal links ab und schon steht man vor der Pension Muran.
Bei der Einreise mit dem Pkw muss die grüne Versicherungskarte und der Europäischen Unfallbericht mitgeführt werden.
Falls man in der Slowakei die Autobahn fährt, darf man nicht die Vignette vergessen, 10 Tagesvignette kostet 10 Euro und es gibt sie noch nur noch in der elektronischen Form 
www.eznamka.sk/selfcare/home/
Seit dem 15.10.2008 müssen alle Fahrzeuge in der Slowakei mit „Licht am Tag“ fahren.
Die Autos parken direkt vor der Pension, wo sicheres Parken möglich ist. Das Gebiet ist in dieser Hinsicht nicht mit manchen anderen Regionen oder großen Städten vergleichbar und daher sicher.
Bisschen was zum Straßenverkehr:
Es lohnt sich die Geschwindigkeitsbegrenzung anzuhalten, weil es oft kontrolliert wird und die Strafen sind sehr hoch.
Jede markierte Straßenkreuzung oder eine neue Zufahrt auf der Autobahn bedeutet automatisch auch Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung. So was ist vielleicht nicht üblich bei euch und viele fahren deswegen noch kilometerweit langsam, weil sie zum Beispiel auf der Autobahn wo es auf 100 begrenzt war, auf den Schild „Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100“ warten, obwohl dazwischen schon eine neue Zufahrt war und dadurch darf man wieder die übliche 130 fahren. In der Stadt gilt es auch und wenn es zum Beispiel stellenweise auf 30 begrenzt wird, nach der nächsten Kreuzung darf man schon wieder 50 fahren, falls es kein Schild anders definiert.
Geschwindigkeitsbeschränkungen: In Ortschaften: 50 km/h, Auf Landstraßen/Stadtautobahnen/Schnellstraßen: 90 km/h Auf Autobahnen: 130 km/h.
Warnwestenpflicht für alle Insassen, die nach einer Panne oder einem Unfall das Fahrzeug verlassen.
Abschleppseil verpflichtend. Es gelten 0,0 Promille.

Mit dem Zug oder Bus muss man eine Verbindung nach Zilina suchen.  

Transfer von Zilina nach Stefanova, für die, die mit dem Zug nach Zilina anreisen:

Die beste Möglichkeit, wie man nach Terchova-Stefanova hinkommen kann ist die Anreise mit Linienbus. Es ist die Günstigste und ökologischste Variante. Das Ticket kostet nur bis 2 Euro.

Der Busbahnhof in Zilina liegt nur 100 m entfernt vom Bahnhof und ist leicht zu erreichen. 

Vom Hauptausgang gleich links abbiegen und etwa 30 m, der Bahnhofgebäude entlang gehen, dann rechts abbiegen (nur die Hauptstraße überqueren) und wieder links weiter gehen noch

etwa 50 Meter und schon sieht man an der rechten Seite die Haltestellen des Busbahnhofes. Nach Terchova fahren die Busse von der Haltestelle Nummer 10.

Es gibt 2 Buslinien die entweder direkt nach Terchova – Stefanova (nur noch 150 Meter oder 2 min von der Pension Muran) oder nach Terchova – Centrum fahren. Da organisiere ich die Abholung von jeder Buslinie (es sind nur noch 5 km). Die Teilnehmer müssen sich nur bei mir melden, wenn sie nach Terchova – Centrum ankommen, oder kurz davor.

Buslinie Nr. 511410 Zilina – Terchova, Vratna oder  Nr. 511412 Zilina – Terchova, Sipkova an jedem Samstag:

Abreisezeit von Zilina:    Ankommens Zeit in Terchova-Centrum:    Ankommens Zeit in Terchova Stefanova:

6:15                                              —                                                           7:08     

8:00                                              —                                                           8:50

9:00                                              —                                                           9:51

10:15                                           10:57                                                         —

12:15                                           12:55                                                         —    

13:30                                             —                                                          14:21

15:35                                             —                                                          16:24

16:20                                           17:00                                                         —

17:30                                           18:10                                                         —

18:30                                           19:10                                                         —

21:25                                           22:10                                                         —

Ich kann die Gäste von Zilina auch mit PKW abholen lassen. Sie sollen am Taxistand warten, direkt vor dem Bahnhof.

Es macht meistens der Pension Besitzer für mich und es kostet um die 30 Euro (es sind gut 30 km). Es lohnt sich vor allem, wenn mehrere Gäste zu dem gleichen Zeitpunkt anreisen und schweres Gepäck oder Ausrüstung (Fotoausrüstung, Schier Ausrüstung…) haben, wenn es sonst keine passende Verbindung gibt (bei späteren Ankunftszeiten), oder wenn es bei mir direkt bestellt wird.

Taxi kostet um 35 – 50 Euro (da muss man den Preis verhandeln).   

Falls jemand die Wartezeit in Zilina mit Spazieren vertreiben will, genau gegenüber vom Bahnhof (durch Untergang) beginnt die wichtigste und bekannteste Einkaufstrasse mit vielen Geschäften, Kaffes und Terrassen. Am Ende von der „Narodna“ Straße ist ein runder Stadtplatz und weiter über die Pfarrtreppe kann man das historische Zentrum der Stadt erreichen „Marianske namestie“.

 

Treffpunkt: wie bei jede meiner Veranstaltung, ist es Samstag-Nachmittag, am bestens zwischen 14 und 17 Uhr, so dass alle noch gemütlich die Zimmer beziehen können und das wir dann gemeinsam um 18 Uhr Abendessen.

 

Autos sicher abstellen

Die Autos parken direkt vor der Pension, wo sicheres Parken möglich ist. Das Gebiet ist in dieser Hinsicht nicht mit manchen anderen Regionen oder großen Städten vergleichbar und daher sicher.

 

Unterkunft

Wir wohnen direkt in dem Nationalpark Mala Fatra, im Tal Vratna. Landschaft-ästhetisch gehört es zu den schönsten Ecken der Slowakei.
Am Rande des malerischen Dorfes Terchova-Stefanova auf 630 m, unter dem Großen Rozsutec 1610 m, steht unsere Unterkunft, wo wir auch die ganze
Woche verbringen, die „Pension Muran“. Sie ist familiär geführt, mit toller ländlicher Atmosphäre, die man in Hotels nicht erleben kann. Es stehen uns
11 DZ mit Bad zu Verfügung.
Neben der Pension steht jetzt ein stilvolles Holzbadefass, wo man nach den Wanderungen im heißen Wasser relaxen kann, also Badekleidung und
Badelaschen nicht vergessen. Es ist für etwa 10 Personen gedacht.
37 Grad oder wie man will, ein Glas Rotwein in der Hand, Sternhimmel über dem Kopf, Gebirgskulisse rundum, …vielleicht noch ein guter
Gesprächspartner und jede kapiert, was es bedeutet, „die Zeit ist relativ “ (4 Stunden sind gefühlsmäßig in einer Stunde vorbei 🙂

Verpflegung, Essen & Trinken

7 x Vollpension mit typisch slowakischen Spezialitäten,

Vollverpflegung:

alles incl., (ausgenommen Getränke am Bar, die aber in der Slowakei recht preisgünstig sind, Bier kostet 2 €; eine Flasche Qualitätswein 8-15 €),
Sehr reiches Frühstück (von mir gemachte Käseplatten, Wurst, Speck, Rühreier, selbstgemachte Marmeladen, …). Für die „Brotzeit“ steht
eine große Auswahl von slowakischen Waffeln, Keksen und Schokolade zur Verfügung, natürlich auch Obst und Gemüse.
Mittags grillen wir spezielle Fleischwürste und mit Käse gefüllte Paprika über dem offenen Feuer an den schönsten Stellen, oder wir picknicken
(Verkostung von Fleischprodukten und Einführung in die reiche Käsekultur der Slowakei). 
Ein Taschenmesser nicht vergessen, sehr empfehlenswert ist auch Sitzkissen, ein kleines Holzbrett und stabile Becher.     

Zum Abendessen wird’s slowakisch gekocht und zu den kulinarischen Höhepunkten gehören:
Lamm oder Zicklein am Spieß (bei größeren Gruppen auch Spanferkel oder Wildschwein am Spieß), Kesselgulasch, Steinpilzsuppe,
Nationalspeise „Haluschky“ (handgemachte Kartoffelspätzle mit Speckgrieben und einem speziellen Schafkäse), Forelle auf Vlados Art mit frischen Kräutern,
Waldfrüchten und Pilzen gefüllt, zugenäht mit Kräuterhalmen, aufgespießt und über dem Feuer gebraten…
Jeder Abend gibt es leckeren Nachtisch wie: Germknödel, Mohnnudel, Palatschinken, oder hausgemachte Kuchen.
Alkoholische Getränke freuen sich in der Slowakei einer großen Beliebtheit. Inklusive ist die Verkostung von den besten slowakischen Weinen auf mehrere
Tage verteilt. Rebsorten wie Dunaj, Torysa, Rudava, Andre, Neronet, Devin, Furmint, … kriegt man nicht wo anders.
– Destillate und Schnapsverkostung mit fachkundiger Einführung zum Thema: Slivovica, Hruskovica, Jablkovica, Borovicka, Demänovka, Tatratea…
– Trulikvov Medvedz als „Zeckenimpfung“ sofort nach der Anreise und “Nachimpfung” über die ganze Woche nach Bedarf.
– Käseprobe (in der Woche probieren wir etwa 20 verschiedene Käsearten die nicht nur vom Geschmack originell sind, sondern auch die Formen sind spektakulär.
Die Gäste werden also bestens versorgt, brauchen auch nichts mit zuführen und falls es trotzdem was fehlt, in Terchova (nur 4 km entfernt) gibt es Geschäfte,
wo man alles kaufen kann. 
Vegetarische Verpflegung ist auch möglich.
 

Betreuung, Führung

In aller Regel ist es erfahrene Reiseleiter Vlado Trulik – deutsch sprechende Kenner der Natur, manchmal begleiten auch weitere Fachleute die Gruppe.

 

Reisegebiet, Ablauf

Die gesamte Exkursionsroute liegt im Bereich des Nationalparks Malá Fatra aber auch teilweise in Naturschutzgebieten Kysuce und Orava. In aller Regel kommen wir immer zu unserem Ausgangspunkt bzw. zu unserer Unterkunft zurück! Es ist somit nicht notwendig jeden Tag die gesamte Ausrüstung und Kleidung mit sich zu tragen. In den Rucksäcken werden nur die für den Tag notwendigsten Sachen mitgetragen. Ein kleinerer Rucksack mit Wasser, Regenschutz und vielleicht etwas frischer Wäsche reicht für die Tagesausflüge.

 

Ausrüstung:

Kleidung:

  • 1x warmen Pullover
  • (Funktions-) Shirts kurz und lang
  • Wanderhose (kurz und lang)
  • Wetterfeste (Wind-) Jacke
  • Regenjacke
  • Kopfbedeckung
  • (Wander-) Socken
  • Badesachen

Schuhe:                                

  • eingelaufene Wanderschuhe
  • bequeme Freizeitschuhe
  • (Bade-) Schlappen

Erste-Hilfe Tasche:    

  • individuell benötigte Medikamente
  • (Druckstellen-) Pflaster, Leukoplast
  • Zecken-/ Mückenschutzmittel (Zedan) 

weitere Ausrüstung:

  • Tagesrucksack (+ Regenhülle)
  • Kamera, Akku, Ladegerät
  • USB Stick oder leere SD Karte mit mind. 8 GB Speicherplatz (für Fotos des Reiseleiters)
  • Fernglas
  • Für’s Picknick: kleines Holzbrett + Taschenmesser, Trinkflasche + stabiler Trinkbecher
  • Teleskop- /Wanderstöcke
  • Wetterfeste/ isolierte Sitzunterlage
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutz

Sonstiges:

  • Personalausweis bzw. Reisepass (evtl. + Kopien)
  • Reiseunterlagen
  • Notizbuch und Stift

 

Nationalpark Malá Fatra

Der Mittelgebirgskamm der Malá Fatra wurde 1988 zum Nationalpark erklärt. Nur in Ausnahmefällen ist hier eine stark eingeschränkte Nutzung – etwa der traditionelle Holzwirtschaft – gestattet.

Das Kerngebiet des Park umfasst eine Fläche von 22.630 Hektar und ist von weiteren 23.262 Hektar ursprünglicher Landschaft umgeben, die für den Naturschutz reserviert sind (eingeschränkte Nutzung in 3 Abstufungen).

Der westlichste Naturpark des Karpartenbogens zeichnet sich durch eine besonders große Vielfalt geologischer, geomorphologischer und damit auch kleinklimatischer Bedingungen aus. Weitgehend frei von menschlichen Eingriffen konnte hier eine außerordentliche Vielfalt an Lebensräumen entstehen und es verwundert daher nicht, dass sich in diesem Gebiet die höchste Ökodiversität der Slowakei findet . Die Artenvielfalt grenzt mancherorts an die Konzentration in einem botanischen Garten.

 

Geologie und Geomorphologie

Den geologischen Kern bilden Granodiorite. Den Hauptkamm bedecken Kalk, Dolomiten, Granit, Schiefer und Sandstein – und somit sehr unterschiedliche Ausgangsgesteine. Vor allem auf Kalkuntergrund entstanden Klammtäler und bizarre Felsformationen. Die Höhenrücken sind sehr zerklüftet und bilden formenreiche Felsendome. Diese Reliefformationen stehen im Kontrast mit den abgerundeten Oberflächen der Granitbereiche.

Besonders schön und beeindruckend sind die unterschiedlichen Verwitterungsformen am Großen Rozsutec (sinngemäß übersetzt: Der, der auseinander geht; aus Kalk) und am Stoh (= Runder Strohballen; aus Granit) zu sehen. Beide Formationen sind nur durch einen Pass getrennt und erreichen jeweils eine Höhe von 1.600 m.

Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich: In Malá Fatra wechseln sich auf kurzen Distanzen hohe Gipfel und tief eingeschnittene Täler ab. Höchste Erhebung ist der Große Kriván (Velky Kriván) mit 1.709 m. Weitere fünf Hauptgipfel erreichen eine Höhe über 1.600 m. Der tiefste Punkt der Region liegt mit 350 m am Mäander des Flusses Váh bei der berühmten Burg Streano.

 

Klima

Das Klima ist mit bis zu – 35 Grad C im Winter und + 35 Grad C im Sommer deutlich kontinental. Die Vegetationsperiode beträgt 6 Monate und dauert von April bis Oktober; danach ist es in der Regel frostig. Von Dezember bis Mitte März liegen die Temperaturen in der Regel zwischen – 15 und – 35 Grad C. Die höchste Temperatur im Juli beträgt ca. + 35 Grad C. Ab Mitte August sinken die Temperaturen bereits unter 20 Grad – zum Bedauern der Kinder, da dann kaum mehr gebadet werden kann. Der trockenste Monat ist in der Regel der September.

 

Wasser

Das Gebiet ist reich an Quellen, Wasserläufen und Wasserfällen, die ihren Weg durch die Felsen suchen und dank der Erosion und durch Felsabbrüche immer wieder für interessante Veränderungen der Felslandschaft sorgen. Das Gebirge wird Süd-Osten durch den Fluss Orava entwässert, der schließlich nach Süden in den Váh einmündet und vom Norden entwässert den MP der kleine Fluss Varinka 

 

Flora der Malá Fatra

Durch den variationsreichen Untergrund und die großen Unterschiede in Meereshöhe, Temperatur und Wasserführung konnte sich eine große Vielfalt floristisch interessanter Lebensräume entwickeln.

 

Waldvegetationsformen und Klima

In Malá Fatra finden sich sieben Waldvegetationsformen (im Tal Erlenbruch, über Buchen- / Eichenwald am Bergfuß, zu Buchen-, Tannen- und Fichteformationen am Mittelhang bis hin zu Latsschenkieferbereichen auf dem Kamm. Die Hauptformationen werden immer wieder durch ausschließlich in der Kleinen Fatra vorkommenden Pflanzen (Endemiten) wie Sorbus margittaiana (eine Ebereschenform) unterbrochen. Felsenbirne, Eiben, Kornellkirsche, Berberitze und Pfaffenhütchen finden sich als Unterholz. Es ist spannend zu beobachten, wie sich mit zunehmender Höhe die Waldformationen ändern. Dominiert im Tal die Buche, so gewinnen mit zunehmender Höhe Fichte und schließlich die Kiefer den Kampf um Nährstoffe und Licht.

60 % Laubholz, 40 % Nadelholz. Anteile nach Artengruppen: Buche 55 %, Fichte 30 % , Tanne 6 %, Latsche 3 %, Bergahorn 2 %. Weitere Bäume: Eiche, Esche, Birke, Linde, Erle, Kiefer, Lärche und Eibe.

 

Klimatische Auswirkungen auf die Flora

Durch die Nordexposition und die tiefen Einschnitte vieler Täler entsteht eine klimatische Extremsituation – die so genannte klimatische Inversion. Dadurch können hier Arten wachsen, die anderswo nur im Hochgebirge anzutreffen sind. Die Latschenkiefer kommt beispielsweise schon ab 600 m Seehöhe vor (in den Alpen in der Regel ab 1.200 m). Sie stellt ein eiszeitliches Relikt dar. Die größte Artenvielfalt entwickelte sich auf den kalkgeprägten Dolomiten mit starken Unterschieden zwischen heißem Südhang und kaltem Nordhang.

 

Krautige Vegetation

Weite Bereiche des Nationalparks wurden bisher kaum wirtschaftlich genutzt. Die Flora konnte sich über Jahrhunderte ungestört entwickeln. Es konnte sich somit eine komplexe Lebensgemeinschaft, ein System mit kaum überschaubaren Wechselwirkungen entwickeln. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die ökologische Vielfalt an der Krautvegetation der Wälder und Wiesen. Ab Anfang April ändert sich das Farbbild ständig. Den Anfang machen Farbflächen von gelben Primeln, lila Küchenschellen und tiefblauen Leberblümchen im Wald.

 

… der Wiesen

Ab Mai erscheinen: ein vielfarbiger Teppich mit Knabenkrautorchideen in Rot- und Violetttönen, Glockenblumen, aufgehellt durch weiße Margeriten. Auf feuchten Flächen zeigen sich rosarote Schattierungen der Kuckuslichtnelke sowie hellere Formen der Knabenkräuter.

Der blütenreichste Monat ist sicherlich der Juni. Spektakulär sind die intensiv rotvioletten Flächen der Kartäusernelke, die auf trockenem Grund dominieren. Auch die Orchideen zeigen dann die größte Artenvielfalt. Auf einer Tagestour können sicher 10 verschiedene Orchideenarten in oft dichten Beständen gefunden werden. Die Bestimmung der Orchideen ist mitunter schwierig, da immer wieder Kreuzungen auftreten. Hier züchtet die Natur noch selbst neue Formen!

Der Pflanzenteppich spiegelt die abiotischen Verhältnisse der jeweiligen Standorte wieder. So sind innerhalb einzelner Wiesen kleinräumig immer wider verschiedene Farbakzente durch spezialisierte Arten zu erkennen – so z. B. in Quellbereichen oder in trocken Bereichen. Der örtliche Reiseleiter Vlado Trulík kann dem Gast dadurch allein anhand der Pflanzendecke das Relief und den Untergrund auf kleinstem Raum erklären.

 

…der Wälder

Auch die locker mit Bäumen bestanden Urwälder zeichnen sich über das Jahr durch eine reichhaltige Krautvegetaion aus. Selbst unter Buchen gedeihen prächtigen Bestände von Martagonlilien, Bingelkraut, Waldhyazinthen, großblumigem Fingerhut (Digitalis grandiflorum) und gelbem Eisenhut (Aconitum lutea). Zeiger ungestörter Lebensräume in den Wäldern sind die bleichen chlorophyllfreie Pflanzen wie Vogelnestwurz (Neottia nidus- avis) und Fichtenspargel oder Sommerwurzarten einer genügsamen Gruppe der Rachenblüter (Scrophulariaceae) 16 Jahre zur ersten Blüte benötigen die Frauenschuhorchideen. Diese Pflanzen leben in enger Symbiose mit einem Pilz und sind daher besonders anfällig gegenüber jedweden Störungen.

In abgeschlossene Waldschluchten kann man ein besonderes Dufterlebnis haben.

Geschützt von Felswänden und Baumkronen entwickeln das wilde Silberblatt (Lunaria revidia) oder die Waldhyazinthe, eine Orchideenart zur Blütezeit wahre Duftwolken. Immer wieder leitet die Nase auch zu wohlriechendem Seidelbast, der sich um eine Ecke herum ankündigt.

 

…der alpinen Region

Eine gänzlich andere Pflanzenwelt als auf den Hängen und im Tal kann auf den Bergkämmen erforscht werden. Im Frühjahr spriessen karpartische Troddelblumen (Soldanella slavica)

Frühlingsenzian und Krokus (Krokus heuffelianus) und die endemische Küchenschelle

(Pulsatilla slavica). Bemerkenswert ist auch, dass sich mit zunehmender Höhe auch im Sommer noch viele Frühlingsarten zeigen. Im Gebirge durchstreift der Wanderer ja an einem Tag unterschiedliche Klimazonen.

Hier zeigen sich viele endemische Arten wie die Enzianform Gentiana clusii und Gentina acaulis und gelber Enzian. Eindrucksvolle Bestände bildet hier der weisse Germer und besondere Formen des kräftig roten Läusekrautes (Pedicularis verticillata)

 

Pflanzenarten – in Zahlen

Selbst erfahrene Botaniker sind immer wieder überrascht, wenn sie in der Malá Fatra diese Artenfülle und derartige natürliche Entwicklungsformen auf kleinstem Raum erblicken.1.100 Arten von Blütenpflanzen, davon 22 westkarpartische Endemiten, 14 karpartische Endemiten, 15 karpartische Subendemiten, 1 pannonischer Subendemit und 1 eigener Endemit – die genannte Eberesche Sorbus margittaiana. Von diesen Arten stehen 169 auf den internationalen Roten Listen bedrohter Pflanzenarten. 67 dieser Arten müssen als kritisch bedroht bezeichnet werden.

 

Fauna der Malá Fatra

Nicht minder beeindruckend ist die Fauna der Region. An die 3.000 Arten Wirbelloser Tiere wurden bisher festgestellt, was die Wirbeltiere betrifft, kommen hier praktisch alle Arten dieser Klimazone vor. Besonders erwähnenswert ist das Vorkommen der drei Großprädatoren Europas Wolf, Bär und Luchs.

Mala Fatra ist die Westlichste echte Wildnis Europas, wo die „großen Drei“ noch in natürlichen Beständen vorkommen.

Auf unseren Wanderungen werden wir immer wieder ihre Aufenthaltsspuren finden und mindestens 70% von den Gästen hat in dieser Gegend
unter meiner Führung Braunbären auch schon gesehen.
In der Slowakei lebt auf einer Fläche die etwa so groß wie ein Drittel von Bayern ist, etwa 500 Wölfe, 500 Luchse und um die 1200 Braunbären.
Obwohl man ihren Spuren ständig begegnet, die Tiere selbst lassen sich kaum blicken. Ihre Sinne sind den unseren so weit überlegen,
dass der Mensch kaum eine Chance bekommt, sie in der freien Wildbahn von nahem zu sehen.
Dennoch, es ist ein unvergleichliches Gefühl auf den frischen Spuren von Wolf, Bär oder Luchs zu wandern.  
 

Auch die Vogelwelt in der Mala Fatra zeigt eine große Artenvielfalt. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen sämtlicher europaweit bedrohter Arten
wie Steinadler, Schreiadler, Wespenbussard, Wanderfalke, Kolkrabe, Uhu, Habichtskauz, Rauhfusskauz, Sperlingskauz, Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn,
Wachtelkönig, Schwarzstorch, Tannenhäher, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Halsbandschnäpper, Zwergschnäpper, Raubwürger, Braunkehlchen,
Schwarzkehlchen, Schlagschwirl, Ringdrossel, Gebirgsstelze, Wasseramsel, Neuntöter, Sperbergrasmücke, …