vor etwa einem Monat ist es uns Dank exzellenter Zusammenarbeit mit meinen Kollegen von Hnuti DUHA (Friends of the Earth) gelungen nachzuweisen, dass das kleine Wolfsrudel (3 Wölfe) was in meiner Gegend – Javorniky Gebirge seit 2017 operiert Nachwuchs hat.

Die Information wie auch alle Aufnahmen haben wir aus Schutzgründen über ein Monat lang geheim gehalten. Wir wollten, dass die junge Wölfe größer und mobiler werden. Nicht nur bei uns gibt es viele Jäger die sich beim so was nicht beherrschen können und ohne weiteres werden sie drauf schießen.

Dass da Nachwuchs ist, dass haben wir schon länger geahnt, weil die erwachsenen Tiere auf den Fotofallenaufnahmen Beutereste im Maul geschleppt haben. Auf dieser FF liefen sie mit Beuteresten runter

und auf einer anderen FF die etwas tiefer auf dem gleichen Seitengrad installiert war, da liefen sie mit Beuteresten wieder hoch.

Dieses Verhalten war ein Zeiger dafür dass sie ihren Welpen Futter bringen und gleichseitig liest sich damit zu rechnen, dass die Wolfshöhle zwischen den beiden Fotofallen sein muss.

Kaum jemand hat es aber gedacht, dass es uns gelingt die ganze Wolfsfamilie auch zu beobachten. Das beinahe unmögliche ist aber wahr geworden und die Wölfe haben wir auf einer abgeholzten Waldfläche erblickt. Kurz vorher haben wir über die Art der Abholzung an der Stelle geschimpft, da haben wir es natürlich noch nicht geahnt, dass wir nur paar Stunden später genau an dieser Fläche die Wolfsfamilie beobachten würden.

Erstmal dachten wir dass die Welpen 5 sind

Später würden sie 6

und wenn die Wölfin mit dem vorgedauten Futter kam, zeigten sich alle 7 Welpen.

Mein Kollege Martin Dula hatte zu dem Zeitpunkt die beste Position und auch die beste Technik wodurch er die Szene viel besser verewigt hat.

Ganz entspannt haben sie auf den offenen Flächen geruht.

Bei der Wölfin könnte man die Brustwarzen erkennen.

Auf den Brandstellen wo die Waldarbeiter etwa 2 Monate vorher den Reisig verbrannt haben, da wälzten sie sich in der Asche

und nur mit höchster Konzentration könnte man sie erkennen. Versuche hier das Alphapaar (den Wolf und Wölfin) zu finden.

auf folgenden 2 Aufnahmen ist auch noch ein Welpe links in der Asche

 

oder wo ist hier der Wolf?

…hier sind 2 Welpen in der Mitte

und hier ruht das dritte erwachsenes Tier.

Alle 3 zusammen haben viel zu tun die hungrige Welpenmeute zu versorgen. Wie weit das drittes Tier mit dem Alfapaar verwandt ist wissen wir noch nicht.

Auch wenn es etwa 500 Meter weit weg war, der große Zeiss Spektiv machte es möglich, dass ich sogar Zecken im Gesicht des Alfawolfes erkennen könnte (leider schafft es das Handy noch nicht in voller Qualität fest zu halten). Aber mir kann es nur noch der „Alzheimer“ nehmen.

 

Etwa 3 Tage lang hat die Wolfsfamilie an dieser Stelle verbracht und wir könnten beobachten wie sie spielen, ruhen und wenn es dann dunkel war, da haben sie geheult wie in kitschigen Filmen aus dem wilden Westen. Hier folgt Aufnahme von meinem Kollege Michal Bojda

Es war ein unvergessliches Erlebnis beim schönem Wetter,

  

  

mit schlafen im freien

und weil es über 500 Meter weit weg war,

sind es zwar nicht die besten Aufnahmen geworden, aber das ganze ist für die Wölfe nicht invasiv gewesen. Beweis dafür ist die Tatsache, dass sie an der Stelle 3 Tage entspannt verbracht haben und weggezogen sind sie erst am 4 Tag, wenn dort Waldarbeiter kamen.

Mittlerweile laufen sie schon selber weit genug und werden ab und zu von unseren Fotofallen ertappt.

Zu dem Thema habe ich noch viel Bildmaterial, aber das beste zeige ich nur bei meinen Bildvorträgen 🙂

 

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