ab dem Spätherbst hält sich eine Wolfsfamilie nicht mehr so streng zusammen. Die Welpen entfernen sich immer mehr, unternehmen immer weitere und längere Forschungs-Ausflüge. Jetzt kann man sehr gut beobachten, wie unterschiedlich sie auch vom Charakter sind. Hier folgen Videosequenzen mit den neugierigsten Welpen.

Obwohl ich den ganzen Winter aus verständlichen Gründen (wo ich wegen Corona Maßnahmen sonst nicht viel machen dürfte) sehr viel auf den Wolfsspuren war,

trotzdem habe ich keine frische Beute gefunden.

Immer wieder haben sie nur die Reste von alten Rissen besucht

und dran geknabbert.


28.1.2021 haben mich die Wolfsspuren zu einem Wolfsriss geführt,

wo ich gleich Fotofalle installiert habe.

Obwohl die Rissreste eine 20 cm dicke Schneeschicht bedeckt hat, Wölfe haben den „Tatort“ nach einer Woche wieder leicht gefunden.

Die Fotofalle habe ich aber relativ niedrig installiert und einen hat sie erschrocken.

Wenn ich schon mit den Wolfsrissen nicht wirklich Glück hatte, das gilt aber nicht für die Wolfslosung Funde. Da habe ich diese Saison sehr viel Sch… gefunden 🙂 Dazwischen echte „Prachtstücke“ wie z.B.

diese Wolfslosung mit der Schafohrmarke.

Das war schon ein 6 im Lotto, aber eine Wolfslosung nur mit Gras…

…die Wölfe bei uns haben sich vorgenommen, dass sie keine Schafe mehr reißen und ab dem Jahresbeginn 2021 fressen sie nur noch Gras 🙂

Nicht immer waren aber die Spuren so leicht erkennbar

und es liegt schon ordentlich Schnee, in den Bergen über 80cm

Ausnahmsweise veröffentliche ich Aufnahmen, die meine Fotofallen von mir selber gemacht haben

und es sieht nicht immer elegant aus :-)))

Wölfe haben mir tolle Plätze gezeigt, die ich alleine nie finden würde, wie z.B. felsige Rücken, Schlafplätze in Dickichten, wo auch jetzt im tiefsten Winter kein Schnee liegt,

Höhlen in Baumwurzel…

An einer Stelle verbringen sie besonders viel Zeit,

also ich habe dort Fotofalle installiert.

Ich will es aber immer, dass sie es wissen, dass „ich“ dort war

also ich habe mich da „verewigt“

Auf den Videosequenzen interessieren sie sich um meine „Markierung“

und die Wölfin hat dort bis auf Boden gegraben.

Kam sogar extra noch mal an die Stelle.

Die Mutter hat ihr scheinbar nicht gesagt, dass man den Gelben Schnee nicht essen soll 🙂

An einer anderen Stelle hat die Fotofalle das gleiche aufgenommen.

Der rote Pfeil zeigt meine „Markierungstelle“

…eigentlich wollte ich nur, dass sie nicht ganz so schnell durchlaufen 🙂

Was die Luchse betrifft, da will ich auch das gleiche. Vor allem bei den neuen Luchsindividuen ist es wichtig, dass sich das Tier wegen der Musterung von beiden Seiten zeigt. Deswegen eignen sich Stellen, wo sie markieren besonders gut zum installieren von einer Fotofalle.

Leider stehen solche Gegenstände oft an Wegen und dort werden die Fotofallen von vorbeiziehenden Menschen geklaut 🙂

Ein paar mal ist es mir schon gelungen, dass Luchse auch „in der Pampa“ tief im Wald eine „Attrappe“ , von mir hingestellten Baumstumpf oder Wurzelstock, als Gegenstand zum markieren annehmen.

Auch diesen Baumstumpf müsste ich weit tragen, um ihn passend an einem Luchspfad zu installieren.

Idealer Weise liegt ein natürlicher Gegenstand weit genug von Menschenwegen.

Diese Stelle haben mir die Wölfe gezeigt, aber 2 verschiedene Luchse kamen dort hin, gleich paar Stunden nach mir.

Leider ist die Luchsin Hermina verschwunden und der Luchs Zigmund streift zwar regelmäßig sein Revier durch, findet aber keine Luchsdame.

Mal schauen wie sich die Lage mit der Luchse in dieser Gegend entwickelt.

Zu dieser Zeit sollte ich Gäste führen, wegen Corona sind aber alle meine Winterreisen ausgefallen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Lage bis zum Frühsommer bessert.

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