Auf diesem Video hat die Fotofalle den ersten Wolf nicht erwischt, er hat nur Spuren hinterlassen, aber der zweite ist sehr misstrauisch und es dauert eine Weile, bis er die Stelle wo Luchse, aber auch „andere Lebewesen“ markieren 🙂 passiert.
Wenn Wölfe unsicher sind oder sogar Angst haben, ziehen sie den Schwanz zwischen die Hinterbeine ein, genau wie die Hunde.

Ganz anders reagiert der residente Luchskuder Zigmund an der Stelle, selbstbewusst markiert er den wichtigen Wurzelstock und mutig zieht er weiter.

…aber weil es in den Wälder nicht nur Beutegreifer gibt, hier habe ich 2 Videosequenzen von den Gimpel (oder Dompfaffe).

Sie sammeln von der Schneeoberfläche die Springschwänze.

Diese winzig kleine, nur bis 2 mm große Insekten schaffen es im Winter in Milliardenanzahl den Boden zu bedecken.

Das was die Gimpel bei ihren „Beutezügen“ erwischen hat also nur „homöopathischen“ Einfluss an die Population der Springschwänze 🙂

…und den Luchskuder Rufus, der in der Nacht den gleichen Weg geht, interessieren sie schon gar nicht 🙂

Hier inspiziert ein Baummarder eine große Baumhöhle. Eigentlich habe ich hier Wölfe und Luchse erwartet, weil ich da schon öfters ihre Spuren hatte und nur dank Verfolgung einer Wolfsspur habe ich überhaupt diese Stelle gefunden.

Hier noch ein Hirsch

und ein Fuchs an einer schönen Markierungsstelle