Kurz vor Weihnachten habe ich eine Luchsspur verfolgt

  

und spätestens wenn ich eine Losung gefunden habe, war meine Hoffnung dass ich auch seine Beute finde um so grösser.

Richtig entnommene und aufbewahrende Losung Probe hilft uns durch die DNA zu bestätigen um welchen Luchs handelt es sich. Wie ich es auch immer sage, „ich muss mich über jede Scheiße freuen“

…von diesem Ruheplatz hatte er seine Beute schon so zu sagen im Blickfeld.

Nach etwa 200 m hat mich die Luchsspur zu seinem „Heiligabendmal“ geführt.

Diesmal hat er ein Junges Reh erbeutet, es war sehr klein und mickrig. Unweit davon habe ich die Rehmutter mit dem Geschwisterkids gesehen und dieses machte sehr gesunden Eindruck. Es sieht zwar grausig aus, aber das ist das Gesetz des Überlebens in der Natur wo der eine sterben muss dass der andere am Leben bleiben kann.

Dieses Rehkitz oder das was von ihn geblieben ist nachdem der Luchs die Hinter Schenkel gefressen hatte war nicht viel größer als ein Wildhase. Wenn ich ein par Aufnahmen sichern wollte, müsste ich es festbinden,

weil so eine leichte Beute würde der Luchs sofort mitnehmen und wieder wo anders fressen. In der Geschichte habe ich nachgewiesen, dass ein Luchs seine Beute (sogar ein ganzes erwachsenen Reh)  etwa 200 m weit weg ein steilen Hang hoch gezogen hat.

Die Fotofalle habe ich schon in Dunkelheit nach 16 Uhr installiert.

…und etwa 2 Stunden nach mir kam der „Täter“ .

Laut Musterung wusste ich gleich dass es der residente Luchs Küther Oldo war. Wie ich mir auch gedacht hatte, wollte er gleich die Beute wo anders ziehen. Wenn es nicht ging

Ein par Kilometer weiter hat meine  FF die Luchsin Hermina mit ihren 3 Jungen aufgenommen